SwarmLedger
SwarmLedger ordnet IT- und KI-Kosten dorthin zu, wo sie entstehen. Und liest aus den Spuren, die dabei anfallen, etwas, das keine Kostenstelle zeigt: an welchen Stellen im Unternehmen das Vorgehen nicht zur Lage passt.
Auf der Rechnung stehen Anbieter, Modelle und Verbrauch. Nicht darauf steht, welcher Bereich das verbraucht hat, für welche Arbeit, mit welchem Ergebnis. Also wird pauschal umgelegt oder gar nicht — und beides führt zu derselben Frage im nächsten Budgetgespräch, auf die es weiterhin keine Antwort gibt.
Zuerst: die Kosten
Kosten nach Bereich, Vorhaben, Anwendung und Modell — nicht geschätzt, sondern gemessen. Als laufende Sicht und als Auswertung, die in die vorhandene Kostenrechnung übergeben werden kann.
Zwei Datenquellen
Zum einen die Abrechnungen der externen Anbieter. Zum anderen die Verfolgung der Anfragen durch die eigene Infrastruktur — Dienste, Datenbanken, Speicher. Erst beides zusammen ergibt eine Zuordnung, die einer Prüfung standhält.
Ein Swarmlet pro technischer Einheit
Für jede Stelle, die gemessen wird, wächst ein eigenes Swarmlet. Deshalb ist eine neue Quelle in Tagen angebunden, nicht in Quartalen.
Wächst mit Ihrer IT
Kommt ein Anbieter hinzu oder fällt einer weg, wird ein Swarmlet ergänzt oder verworfen. Die übrigen bleiben unberührt. Genau dafür ist die Bauart gemacht.
Dann: die Ursachen
Anfragen an ein Sprachmodell sind Denken in Schriftform. Anonymisiert und zusammengefasst zeigen sie nicht, wer etwas gefragt hat, sondern wie gearbeitet wird.
Erstens
Große Modelle für kleine Aufgaben, dieselbe Frage immer wieder, zwei Werkzeuge für denselben Zweck. Solche Posten lassen sich abstellen, sobald sie sichtbar sind.
Zweitens
Manche Fragen bleiben offen, weil das Wissen im Unternehmen liegt und nicht im Modell. Diese Stellen sind die wertvollste Fundstelle überhaupt: Sie zeigen genau, welches Wissen fehlt, wo es gebraucht wird — und wo es sich lohnt, es verfügbar zu machen.
Drittens
Ob ein Problem geplant oder erprobt wird, steht in den Fragen. Ob das zur Lage passt, auch. Hier wird aus einer Kostenauswertung eine Diagnose.
Wie ein Kompass: Er entscheidet nicht, wohin Sie gehen, er zeigt nur, wo Sie stehen.
Die Methode lebt davon, dass Leute sagen, was wirklich ist. Wer sich beobachtet fühlt, tut das nicht mehr. Deshalb wertet SwarmLedger Arbeit aus, keine Personen.
Anonymisiert wird, bevor ausgewertet wird. Es gibt keinen Schalter dafür und keine Ansicht, die zu einer Person zurückführt.
Die Einführung scheitert oft am Betriebsrat. Hier nicht: Es gibt nichts, was sich auf eine Person zurückführen ließe — und damit nichts, was zu verhandeln wäre.